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Haine

850 erstmals urkundlich erwähnt, ist hervorgegangen aus einer fränkischen Wachbasis für die „Heerstraße“ über die Breite Struth. Um 1440 war der Ort Mainzisch und ab 1464 als Wüstung fest in hessischem Besitz. 1516 belehnt die Mutter Philipps des Großen siedlungswillige Bauern mit der Wüstung zum Zwecke der Wiederbesiedlung. Dank des Ursprunges ist der Ort auch heute noch ein Versteck und der nächstgelegene Eingang zu den Staatsforsten der Breiten Struth.

Zwischen Haine und Rennertehausen verläuft die auch heute noch an vielen Stellen gut sichtbare historische Grenze zwischen dem damaligen Großherzogtum Hessen-Darmstadt und dem Kurfürstentum Hessen-Kassel.

Die jahrelangen Bemühungen Haines im Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ führten zu vielen Auszeichnungen auf Bezirks-, Gebiets- und Landesebene und wurden 1987/1988 mit dem Prädikat „Bundesgolddorf“ gekrönt. Im Rahmen des Dorferneuerungsprogramms ist das Ortsbild Haines neu gestaltet worden. Haine liegt in einem der seitlichen Edertäler und ist für Besucher immer wieder ein Erlebnis. Im Jahr 2000 wurde das Jubiläum zur 1150-Jahr Feier würdig begangen.